Zapoteken

Die Zapoteken sind eines der antiken Völker Mexikos. Sie lebten ca. 1000 v. Chr. im heutigen Bundesstaates Oaxaca im Nordosten Mexikos. Man fand Spuren der Zapoteken in Monte Albán. Woher die Zapoteken kamen ist bisher nicht restlos geklärt. Man nimmt an, dass sie aus dem mittleren bis südlichen Teil Mittelamerikas stammen.

Die Zapoteken hatten eine eigenwillige Art zu bauen, die nirgendwo anders, außer in Monte Albán vorkommt. Man geht davon aus, dass die Zapoteken enge Kontakte zu den Maya und Olmeken hatten. Mit ihren Nachbarn den Azteken und den Mixteken kam es immer wieder zu Streitigkeiten. Der zapotekische König Cocijo-Eza versuchte diesen Konflikt zu beenden, indem er sich mit der Tochter des aztekischen Königs Ahuitzotl vermählte. Der König war das zivile wie auch militärische Oberhaupt. Der Hohepriester war das religiöse Oberhaupt und für die verschiedenen Götter zuständig. Der Hohepriester war einflussreicher als der König.

Da die Zapoteken Ackerbau betrieben, war ihr Hauptgott der Regengott, dazu kamen noch vier andere Götter. Im Kalender der Zapoteken besaß das Jahr 260 Tage.